Planung der Betoninstandsetzung

Planung der Betoninstandsetzung am Hochwasserpumpwerk und Auslaufbauwerk der KA Hennef, 2022-2024

  • Vorklärbecken, erbaut im Jahr 1998 – Volumen: 585,0 m³
  • Pufferbecken, erbaut im Jahr 2000 – Volumen: 560,0 m³
  • Beide Becken bestehen aus Stahlbeton
  • Beide Becken sind rund, verfügen über eine Räumerlaufbahn und münden jeweils mittig in einem konisch geformten Schlammtrichter
  • Tiefe und großflächige Kiesnester an der Wandoberfläche
  • Risse an den Innenwänden
  • Erkennbare Undichtigkeiten an den Beckenfugen, innenliegendes Fugenband des Pufferbeckens liegt frei
  • Hohllagen zwischen Beschichtung und Konstruktionsbeton; aufgrund des fehlenden Haftverbundes kann sich
    Wasser in diesen Hohllagen sammeln
  • Risse im Gefällebeton des Pufferbeckens
  • Erkennbare Lunker an der Außenseite der Beckenwand und an der Beckeninnenseite
  • Mauerkronen weisen Risse, Abplatzungen freiliegende Gesteinskörnung, Flechten und Grünbelag auf
  • Sichtprüfung
  • Bauwerksuntersuchungen; teilweise an bereits zuvor entnommenen Bohrkernen aus der Baumaßnahme
    • Bergung der Bohrkerne aus Baumaßnahme
    • Makroskopische Untersuchung der Bohrkerne
    • Druckfestigkeitsprüfung aus vorhandenen Bohrkernen
    • Haftzugfestigkeit aus vorhandenen Bohrkernen
    • Karbonatisierungstiefe
    • Betondeckungsmessung an Bohrkernen und am Bauteil
    • Sulfatanalyse aus entnommenen Bohrmehlproben
    • Auswertung der Laborergebnisse
  • Erstellung eines ausführlichen Berichtes zur weiteren Verfügung des Auftraggebers inkl. Fotodokumentation, Grobkostenschätzung und Handlungsempfehlungen für Sanierungsarbeiten